Mensch & Computer 2010 Duisburg, 12. bis 15. September 2010

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Workshops

Workshop „Anforderungen und Lösungen für die Nutzung interaktiver Displays im Kontext kollaborativer Arbeit“

Interaktive Displays existieren bereits seit einiger Zeit in verschiedenen Formen. Die besonders in den Anfangstagen vorhandenen Interaktionsprobleme gehören mittlerweile weitestgehend der Vergangenheit an, was zu einer drastischen Verbreitungssteigerung insbesondere bei mobilen Endgeräten wie beispielsweise dem iPhone führte. Neben mobilen Endgeräten sind aber auch interaktive Wände und Tabletops immer häufiger im Arbeitsalltag anzutreffen.

Leider fristen solche Displays häufig lediglich ein Dasein als reine Projektionsfläche. Ihre weitreichenden Möglichkeiten im Kontext kollaborativer Arbeit werden nur spärlich genutzt. Auch das Zusammenspiel verschiedener Formen interaktiver Displays bleibt bis jetzt größtenteils unbeachtet, obwohl es speziell in kreativen Szenarien fruchtbare Ergebnisse verspricht.

Es gilt also bestehende Szenarien der Zusammenarbeit im Hinblick auf die Nutzung von interaktiven Displays zu erweitern. Zusätzlich sind aber auch durch ihre vielfältigen Möglichkeiten völlig neue Szenarien der Zusammenarbeit denkbar. Diese gilt es zu evaluieren und weiterzuentwickeln.

Ziele des Workshops

Der Workshop dient dem Dialog zwischen WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen aus verschiedenen Bereichen der Mensch-Computer-Interaktion. Dabei sollen insbesondere folgende Aspekte bearbeitet werden:

Beitragsformen

Im Kontext dieses Workshops sind sowohl Beiträge mit wissenschaftlichem Hintergrund als auch Praxisberichte relevant. Da möglichst alle Beiträge im Workshopband der Mensch & Computer 2010 erscheinen werden, dürfen sie eine Länge von zwei Seiten nicht überschreiten und müssen mit folgender Formatvorlage erstellt werden.

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Workshop „Soziotechnische Integration? Bottom Up? Simplicity? Was sind die Erfolgstreiber von Enterprise 2.0?“

Enterprise 2.0 steht für das große Potenzial von Web-2.0-Technologien bzw. Social Software, wie Wikis und Weblogs, zur Unterstützung der unternehmensinternen und -übergreifenden Zusammenarbeit. Auf der Mensch und Computer 2009 in Berlin haben wir in einem multidisziplinären Workshop zusammen mit 19 Vertretern aus der Wissenschaft sowie aus der Unternehmenspraxis das Thema Enterprise 2.0 aus der jeweiligen Fachperspektive diskutiert. Dabei wurden aus Sicht der Soziologie und Psychologie, Betriebswirtschaftslehre und Informatik eine Vielzahl verschiedener kultureller, organisationaler sowie technologischer Aspekte beleuchtet. Schließlich gelang es der Gruppe aufbauend auf sechs Metathemata eine Forschungsagenda zu entwerfen, die auf die Identifikation zukünftig relevanter Forschungsfelder im Bereich Enterprise 2.0 abzielt. Diese Agenda haben wir vor kurzem auf der Multikonferenz Wirtschaftsinformatik vorgestellt.

In einem weiteren Enterprise 2.0-Workshop auf der Mensch und Computer 2010 möchten wir auf den sechs identifizierten Metathemata aufbauen. Diesmal wollen wir die Frage in den Raum stellen, welche Erfolgstreiber von Enterprise 2.0 sich in den sechs Bereichen „Zielsetzung & Definition“, „Enterprise 2.0 in der Organisation“, „Funktionalitäten“, „Motivation“, „Nutzung“ und „Daten“ Identifizieren lassen. Unsere Frage ist also: Was steckt hinter Enterprise 2.0? Welche Faktoren führen zum Erfolg von Enterprise 2.0? Neben kurzen Präsentationen von Ergebnissen/Erkenntnissen zu obigen Themen durch die aktiven Teilnehmer wollen wir auf dem Workshop hauptsächlich interaktiv am Zusammenbringen der isolierten Erkenntnisse und Erfahrungen aus den unterschiedlichen Disziplinen arbeiten.

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Workshop „Evaluation Adaptiver Systeme (EASYS)“

Vor dem Hintergrund zunehmender Forschung über den Einsatz von Ansätzen zur Adaption von interaktiven Systemen stellt sich die Herausforderung nach der Evaluation der hierbei entwickelten Ansätze. Anwendungsfälle für Adaptive Systeme sind hierbei einerseits koope-rative Systeme (Wikis, Document Sharing, Web-2.0-basierte Kooperationsfunktionalität in Communities, CSCW) als auch nicht-kooperative Fälle (Recommender Systems, Adaptive E-Learning, etc.).

Heute existieren nur wenige etablierten Methoden zur Evaluation adaptiver Systeme, insbesondere im kooperativen Bereich. Dies behindert die Entwicklung derartiger Systeme, da der Erfolg neuer Ansätze nicht zuverlässig bewertet werden kann.

Der Workshop will deshalb zur Entwicklung von Methoden zur Evaluation adaptiver Systeme beitragen und stellt dabei folgende Fragestellungen in den Vordergrund:

Mögliche Themen für Beiträge umfassen:

Interessant ist der Workshop für:

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Workshop „Personal Knowledge Management“

Many of the large problems facing the world today (e. g. global warming, the economic crisis, energy generation) are so complex that the individuals trying to solve these problems have to deal with large quantities of cross-domain knowledge, information and data. Not only in such complex domains, but in knowledge-intensive activities in general, it is crucial to support the user in managing his/her personal knowledge and information in an appropriate way. Reflecting this, understanding and supporting these management activities has become a popular research focus in several academic communities.

The aim of this workshop is to bring together a broad range of researchers with the goal of fostering collaborations and addressing the challenges faced when studying and supporting the management of personal knowledge, information and data. The intention is to increase awareness of the work that is being done in the other communities and to establish a means to bridge the gaps caused by different approaches and literature in the different research domains.

To achieve this we will facilitate a highly interactive forum and encourage presentation and participation from researchers from any background interested in understanding and supporting the following topics:

We are explicitly seeking short contributions and will keep individual presentations short in order to focus on interactive work and fruitful discussions.

PKM Survey

Everyone interested in the topic – whether attending the workshop or not – is kindly invited to take part in our PKM survey by filling out this short questionnaire. Workshop participants are requested to take part.

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Workshop „Basismodule und Basiscurricula für die Medieninformatik“

Medieninformatik ist seit über 15 Jahren ein aufsteigendes Teilgebiet der Informatik in Lehre und Forschung. Es zeichnet sich durch eine hohe Interdisziplinarität aus und stützt sich neben der Informatik vor allem auf Gebiete wie Psychologie, Medienwissenschaften, Design, Medientechnik oder auch diverse Anwendungsfelder. Diese fachliche Vielfalt und Komplexität sowie die unterschiedlichen Hochschulen und Fachbereiche, die in diesem Gebiet lehren und forschen, führen zu großen Unterschieden in der Definition und im Selbstverständnis des Gebiets und entsprechend auch zu unterschiedlichsten Studienangeboten.

Der Workshop soll dazu beitragen, geeignet ausgeprägte Basismodule und flexible Basis-Curricula herausarbeiten. Diese sollen später zu einer GI-Empfehlung weiterentwickelt werden. Der Workshop soll als Arbeitstreffen der Fachgruppe Medieninformatik der Gesellschaft für Informatik dienen, ist aber auch für Nichtmitglieder offen und möchte weitere, auf dem Gebiet der Medieninformatik aktive Hochschullehrer/innen, Wissenschaftler/innen und Praktiker/innen einbeziehen.

Die Beiträge zu diesem Workshop sollen sich in eine der folgenden Kategorien einfügen:

  1. Kernmodule für die Medieninformatik
  2. fächerverbindende Module in an Medieninformatik angrenzende Fachgebiete
  3. generische/basale Studienpläne für Bachelor- und Masterstudiengänge
  4. Typisierungen für Studiengänge mit einer Ausprägung in Medieninformatik
  5. Akkreditierung von Studiengängen der Medieninformatik

Die Beiträge sollen jeweils aus kurzen Referaten (ca. 15 min.) mit anschließender Diskussion und schriftlichen Arbeitsmaterialien bestehen. Studienmodule sollen mit Kurzbeschreibungen inklusive Lehrzielen (50 bis 100 Wörter), Umfang (Kreditpunkte und Semesterwochenstunden), Lehrformen und listenartig die Inhalte (5 bis 15 Unterthemen und dazugehörige Stichwörter) dargestellt werden. Lehrpläne für Bachelor- und Masterstudiengänge sollten matrixartig mit Aufgliederung in Semester präsentiert werden.

Die Workshopergebnisse sollen als Grundlage für weitere Diskussionen und Ausarbeitungen im Rahmen einer laufenden CSCW-Plattform dienen. Die Ergebnisse des Workshops und der weiteren kooperativen Auseinandersetzung sollen in die Arbeit und die Publikationen der Fachgruppe Medieninformatik (FG MI) der Gesellschaft für Informatik (GI) und ihrer internationalen Partner einfließen.

Die bis zum 5. Juli 2010 beim Workshop-Organisator eingereichten Beitragsentwürfe werden zunächst begutachtet und anschließend thematisch gruppiert. Spätestens Ende Juli 2010 erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Information über die Annahme ihres Beitrags sowie weitere Informationen zur Publikation der angenommenen Beiträge im Workshopband und auf der Kooperationsplattform.

Der Workshop ist als eintägige oder als zwei halbtägige Veranstaltungen vor oder während der Mensch & Computer 2010 geplant.

Organisator

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Workshop „Human-Service-Interaction“

Serviceorientierte Architekturen werden vornehmlich zur Automatisierung einer Dienst-zu-Dienst-Kollaboration entwickelt. Dabei werden die Verbraucher häufig vernachlässigt, was deren Produktivität jedoch in vielen Fällen einschränkt. Die anwenderorientierte Gestaltung von modernen Dienstleistungsangeboten stellt daher hinsichtlich der Interaktion zwischen Mensch und Maschine neue umfangreiche Anforderungen an die Dienstanbieter. Im dynamischen Umfeld der Dienstleistungsentwicklung ist in den letzten Jahren das neue Fachgebiet des „Service Science“, der Wissenschaft der Dienstleistungserbringung, entstanden. Bereits seit vielen Jahren hat sich das Forschungsfeld der „Human-Computer-Interaction“ etabliert, welches die Anforderungen und Besonderheiten der Interaktionsgestaltung zwischen Mensch und Maschine untersucht. Ziel dieses Workshops ist es, neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit und gegenseitigen Förderung zwischen diesen beiden Forschungsfeldern zu erarbeiten. Dabei sollen Interaktionsparadigmen und Evaluationsmethoden besonders fokussiert werden.

Der Workshop soll in einem neuartigen Themenfeld Impulse generieren und Ansätze für die weitere Forschung aufzeigen. Es werden Problemstellungen skizziert und mögliche Lösungsansätze diskutiert. Ebenso ist es Ziel des Workshops, eine Agenda für weitere Forschungstätigkeiten zu formulieren. Neben Impulsvorträgen ist explizit die Diskussion und der Ideenaustausch vorgesehen und es sollen Themenfelder für eine weitere Beschäftigung auf dem Gebiet der Human-Service-Interaction identifiziert werden.

Praktikern und Wissenschaftlern soll mit diesem Workshop ein Forum bereitet werden, in dem insbesondere die folgenden Themen und ihre Zusammenhänge diskutiert werden:

Vertreter aus Wissenschaft und Praxis sind gleichermaßen aufgerufen, aktuelle Probleme, erste Ideen, explorative Lösungsansätze und Fallbeispiele zu präsentieren und diese mit den anderen Workshop-Teilnehmern zu diskutieren.

Organisatoren

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Workshop „Be-greifbare Interaktionen in gemischten Wirklichkeiten 2010”

Das jährliche Treffen der deutschsprachigen Community zu Tangible Interaction und Mixed Realities findet auch dieses Jahr auf der Mensch & Computer statt. Tangible Media sind in der Forschung wie auch in kommerziellen Produkten von wachsender Bedeutung. Das Besondere an Tangibles – und im weiteren Sinne auch an Mixed Realities – ist, dass die Grenzen zwischen digitalen Medien und der physischen Realität zunehmend durchlässiger werden.

Der Workshop wird organisiert vom GI-Arbeitskreis „Be-greifbare Interaktionen“. Thema sind die neuesten Entwicklungen und Forschungsergebnisse im Bereich von Tangible Interfaces und Mixed Reality. Der Workshop soll Fachleute aus Wissenschaft und Praxis miteinander ins Gespräch bringen und bietet ein interdisziplinäres Forum für Designer, Informatiker, Ingenieure, Psychologen, Pädagogen und Medientheoretiker. Die Schwerpunktsetzung der Beiträge kann dabei unter anderem folgende Aspekte zum Gegenstand haben:

Dabei sind sowohl theoretische Auseinandersetzungen als auch Berichte praktischer Umsetzung und Systemdemonstrationen willkommen. Wir laden insbesondere auch Interessierte zur Teilnahme ein, die nicht dem GI-Arbeitskreis Be-greifbare Interaktion angehören.

Der Workshop wird als ganztägige Veranstaltung im Rahmen der Konferenz Mensch & Computer durchgeführt. Die Teilnehmer werden gebeten, schriftliche Beiträge im Umfang von bis zu sechs Seiten bis spätestens 20. Juni 2010 einzureichen. Angenommene Beiträge werden in Vorträgen während des Workshops vorgestellt und in den Workshop Proceedings der Konferenz veröffentlicht.

Organisatoren

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Labor-Workshop „Assistives Wohnen im Alter“

Der demographische Wandel erfordert neue Konzepte zur Pflege und Betreuung älterer Menschen. Bis zu einer gewissen Schwelle lassen sich die im Alter nachlassenden Fähigkeiten durch Assistenzsysteme kompensieren. Die Entwicklung von Anwendungen aus dem Bereich Ambient Assisted Living (AAL) mit dem Forschungsschwerpunkt „Einsatz ambienter Technologien“ sollen das Leben im Alter erleichtern und ein eigenständiges Leben in den eigenen vier Wänden ermöglichen. Unter AAL werden Konzepte, Produkte und Dienstleistungen verstanden, die neue Technologien und soziales Umfeld miteinander verbinden und verbessern. Ziel ist die Lebensqualität für Menschen in allen Lebensabschnitten zu erhöhen. (Bundesministerium für Bildung und Forschung, Ambient Assisted Living)

In diesem Workshop werden assistive Systemkonzepte vorgestellt und diskutiert, welche ambient sowohl in der häuslichen Umgebung als auch in stationären Pflegeeinrichtungen oder im Bereich des betreuten Wohnens eingesetzt werden und mit Hilfe in die Umgebung eingebetteter Sensorik bzw. Aktorik den älteren Bewohner im Alltag bzw. Pflegekräfte im Pflegeprozess unterstützen. Ein Fokus der Entwicklungen betrifft auch die alltagsgerechte Benutzerinteraktion mit einer solchen Umgebung. Durch eine umfangreiche Anzahl von verteilten und datentechnisch mit einander verwobenen Geräten wird eine Vielzahl von Funktionen bereitgestellt. Die Akzeptanz von Benutzerschnittstellen steht dabei im Mittelpunkt der Entwicklungen.

Der Workshop ist in drei Abschnitte geteilt. Im ersten Teil der Veranstaltung werden drei Vorträge zu den Themen „Assistenzsysteme zur Pflegeoptimierung“, „Seniorengerechte Gestaltung interaktiver Systeme“ und „Kontext-adaptive ambiente Awareness-Assistenten – Gedächtnisunterstützung in Alltagssituationen“ vorgetragen. Teil 2 des Workshops beinhaltet eine interaktive Führung durch die Anwendungslabore des Fraunhofer inHaus1 sowie des inHaus2, wo entwickelte Assistenzsysteme für den älteren Menschen gezeigt werden. Der Labor-Workshop wird mit Diskussionsrunde abgeschlossen.

Vorgesehenes Programm

Anmeldung

Es wird um eine Anmeldung zum Workshop gebeten.

Organisatoren

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