Entertainment Interfaces Track Duisburg, 12. bis 15. September 2010

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Workshops

The Entertainment Interfaces Track will include two workshops which will be available for the participants of all Interaktive Kulturen tracks. Both workshops will take place on Sunday, 12th of September. The second workshop will be in German and therefore only a German description is available (see below).

Workshop on Using Game Design and Affective Evaluation to improve User Experience and User Research (12th Sept., Room LB 335)

Workshop Background, Theme and Goals

Video games are highly complex software products with an increasing need for formal playtesting methods from user research and academia. Gaming is becoming a popular topic for HCI research including the establishment of novel interaction and evaluation methodologies and the formal assessment of existing practices.

Employing user research methods in game development, especially combined qualitative (e.g., questionnaires, interviews) and quantitative (e.g., EEG, EMG, game metrics) methods lead to a better understanding of the relationship and interactions between players and games.

In this workshop we want to explore how game design principles can be used to improve regular desktop software and how game design principles can be tested with novel methodologies.

Most knowledge of game design has been created during years of practice and is often based on personal experience of a game designer, which commonly comes from observing individual reactions to game mechanics. However, since such game design knowledge takes years to manufacture, faster insights into complex player behavior as a reaction to game mechanics are desirable.

The goals of this workshop are to provide (1) an overview of available methods and techniques of evaluating game design and (2) to foster a productive discussion on creating guidelines for studying users with affective evaluation methodologies.

Schedule

Organising Committee

Workshop: Game Design und Game Development in der Hochschulinformatik (12. Sept., Raum LB 338)

In den letzten Jahren ist immer deutlicher zu erkennen, dass sich die Hochschul-Informatik dem Design und der Entwicklung von Digitalen Spielen öffnet und zur Vermittlung von Informatikkenntnissen einsetzt, aber auch selbst als Lehrinhalt thematisiert. Das Problem hierbei ist momentan noch eine sehr starke Unschärfe dieser Begriffe und der damit verknüpften Inhalte.

Der Workshop soll dazu beitragen, die Formalisierung von Game-Design- und Game-Development-Methoden in der Informatik voranzubringen, um notwendige Grundlagen für erfolgreiche Lehre und Forschung zu schaffen.

Die vorliegenden Beiträge geben einen beispielhaften Einblick in den derzeitigen Stand der Auseinandersetzung mit Digitalen Spielen in der Lehre. Zunächst werden die tatsächliche Spiele-Entwicklung und damit verbundene Technologien besprochen. Viktor Wendel, Stefan Göbel und Ralf Steinmetz geben Einblick in eine Lehrveranstaltung, die zur Entwicklung eines Serious Games auf Basis der Unity3D-Engine geführt hat. Ingo Köster und Florian Leckebusch berichten von Ihren Erfahrungen mit dem in vielen studentischen Projekten verwendeten XNA-Framework, mit dem sich schnell und selbstständig Spiele-Prototypen entwickeln lassen.

Zudem werden Digitale Spiele auch als Medienwerkzeuge verstanden, die über die Informatik hinaus neue Anwendungs- und Forschungsfelder generieren. Dazu präsentieren Gunther Kreuzberger und Jeffrey Wimmer ein Lehrplankonzept, das Module und Kurse zur Spiele-Entwicklung interdisziplinär organisieren möchte. Ein anschauliches Beispiel, wie sich Spiele als Tools in einer informatikfremden Disziplin einsetzen lassen, geben Hans-Ulrich Niemitz und Klaus Bastian, die mit Hilfe von World of Warcraft gesellschaftliche Prozesse untersuchten.

Gerade dieser Blick von außen auf die Verwendung von Spielen als Werkzeuge zum Umgang mit Information und die Formulierung von Anforderungen an solche Medien kann der Informatik helfen, bestehende Inhalte zu formalisieren und zu strukturieren, um die Entwicklung von Digitalen Spielen als informatische Disziplin weiter zu konturieren. Wir hoffen somit, eine spannende und ertragreiche Diskussionsgrundlage anbieten zu können und danken allen Teilnehmern für Ihre hilfreichen Beiträge.

Über die Organisatoren

Jonas Schild arbeitet seit April 2009 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Medieninformatik und Entertainment Computing an der Universität Duisburg-Essen. Dort betreut er Vorlesungen und Studentenprojekte zur Spieleentwicklung. In diesem Rahmen führte er sehr erfolgreich ein modifiziertes Scrum für die Lehre von Game Development Kursen ein. Vor seiner Tätigkeit an der Universität Duisburg-Essen war er federführend an der kommerziellen Entwicklung von Colorelli beteiligt, einem kreativen Lernspiel für Kinder, das international ausgezeichnet wurde.

Timo Göttel ist seit Oktober 2006 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hamburg am Arbeitsbereich Angewandte und Sozialorientierte Informatik. Dort bietet er seit drei Jahren Seminare zu Games in der Gesellschaft an. Er war Veranstalter des ersten Game-Design-BSc.-Projektes der Universität Hamburg, das sehr ansehnliche Ergebnisse hervorbrachte. Besonderes Augenmerk legte er hierbei auf die Vermittlung von kreativen Prozessen in der Informatik-Lehre und untersucht dies in universitären Lehrveranstaltungen sowie in Kursen mit interkulturellen Kinder- und Jugendgruppen.

Vorträge

Ablauf

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